“Im Reichtum seiner Bodenformen, in seiner Fruchtbarkeit und in der Anmut einer milden Schönheit kommt das Monferrat der Toskana nahe und erinnert zugleich an das südliche Tessin vor seiner Industrialisierung.”

“Piemont und Aosta-Tal” von Richard Zürcher, Seite 26

Die Landschaft ist grün, auch im Hochsommer saftig und im Herbst werden die mit Reben bedeckten Hänge und Hügel rot. Die hügelige Landschaft und der Frühnebel bei dennoch klarem Sonnenschein in 200 bis 300 Meter Höhe ist sehr typisch für die Gegend des Piemonts und erklärt die hervorragenden Weine.

Produkt des fruchtbaren Bodens in Langhe und Monferrato ist aber nicht nur der hervorragende Wein, genauso üppig wachsen hier Früchte und Gemüse.

 

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Im Frühjahr wird der Reis gesät (Vercelli/Novara), und etwa bis Juni stehen die Reisfelder unter Wasser: grüne Wassservierecke, in denen sich der Himmel spiegelt, prägen dann in den Reisregionen das Landschaftsbild. Mare Padania nennen die Einheimischen diese Erscheinung: das Meer der Po-Ebene.

Es erwarten Sie Wälder, Hügel und Weinberge soweit das Auge reicht und ab und zu mal Palmen, jede Menge Obstbäume, Hortensien und weniger Kirschbäume als man vermutet. Und viel, viel Licht, in allen Facetten… Das ist Piemont pur.

Es gibt zahlreiche Naturschutzgebiete und Naturparks im Piemont z.B.:

Parco Naturale del Monte Beigua, Auskunft: Centro Visite, Palazzo Gervino, via Badano 45, 17046 Sassello, Tel. 019.851.972


Parco Naturale delle Capanne di Marcarolo, Auskunft: Via Umberto 32a, 15060 Bosio, Tel. 014.368.47.77


WWF-Naturpark Garzaia della Valle Bormida