UNESCO ernannte Weinberge im Piemont zum Weltkulturerbe

Rom (APA) – Die UNESCO hat die Weinregion Langhe-Monferrato im norditalienischen Piemont, in der weltbekannte Weine wie Barolo, Barbera und Spumante hergestellt werden, zum Weltkulturerbe ernannt. Die Gegend im niederen Piemont ist die 50. UNESCO-Welterbestätte Italiens.

„Das Weingebiet Langhe-Monferrato ist ein außerordentliches Beispiel der Arbeit des Menschen in einem natürlichen Umfeld. Dank der ständigen Entwicklung der Technik und der Weinkultur haben sich die Weinberge bestens den Eigenschaften des Bodens und dem Klima angepasst“, hieß es in der UNESCO-Begründung.

„Der UNESCO-Beschluss, die Weinregion Langhe-Monferrato zum Weltkulturerbe zu erklären, ist ein Erfolg für ganz Italien kurz vor Beginn des italienischen EU-Vorsitzes und ein Jahr vor der Weltausstellung in Mailand, bei der das Thema der Ernährung im Vordergrund stehen wird“, kommentierte der Präsident des Landwirtschaftsverbands Coldiretti, Roberto Moncalvo.